Nachbarschaftsinitiative

Ratiborstraße und Umgebung

Niederschmetternd! Nach dem erfolgreichen Einwohnerantrag: Die Bezirksverwaltung tut nichts

Wir haben eine Anfrage an die Bezirksverwaltung gestellt, um zu erfahren, was sie tut, um den Einwohnerantrag umzusetzen. Schließlich ist er angenomen worden und unsere Anliegen sind so zum Auftrag der BVV geworden. Und: Was tut die Bezirksverwaltung? NICHTS. Verantwortlich für die Antwort, die wir bekommen haben, zeichnet Florian Schmidt, der uns ganz offensichtlich missverstehen möchte und sich auf Juristisches zurückzieht: der Bezirk habe keine rechtliche Handhabe, das Bauverfahren wieder an sich zu ziehen und er sei nicht zuständig für die Flüchtlingsunterbringung in der Stadt. Das war uns bekannt und ist keine Antwort auf unsere Frage. Sein Auftrag ist ein politischer und wir wollten wissen: Weiterlesen >

Jetzt geht’s weiter

Der Einwohnerantrag wurde am 27.11.2019 in der BVV über die Konsensliste des Ältestenrats, angenommen. Leider ist der Beschluss aber nicht bindend. Das Bezirksamt wird nichts unternehmen, solange wir sie nicht daran erinnern!!
Schreibt an die Bezirksbürgermeisterin Monika Herrmann (Monika[dot]Herrmann[at]ba-fk[dot]berlin[dot]de) , den Baustadtrat Florian Schmidt (stadtrat[dot]schmidt[at]ba-fk[dot]berlin[dot]de) , Die Umweltstadträtin Clara Herrmann (Stadtraetin[dot]Herrmann[at]ba-fk[dot]berlin[dot]de) oder macht Einwohnerinnenanfragen bei der BVV https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und- verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/artikel.168344.php Fordert die Entscheidungsträgerinnen dazu auf sich an den Beschluss zu halten und die Forderungen umzusetzen.

taz-interview mit unserer Ini „Keine Provisorien mehr“

Statt mehr Heime zu bauen sollte sich die Politik lieber um mehr Wohnraum für Geflüchtete kümmern, sagt die Nachbarschaftsinitiative Ratibor 14.

taz: Ihre Initiative kämpft gegen den Bau einer Modularen Unterkunft für Flüchtlinge (MUF) auf dem Gelände Ratiborstr. 14 in Kreuzberg. Und Sie kritisieren, dass der Senat das per Sonderbaurecht macht. Warum?

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taz-Artikel vom 2.12.19 über die Annahme des Einwohnerantrags: „Für immer im Heim?“

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg fordert vom Senat, statt Flüchtlingsheimen Sozialwohnungen zu bauen. Doch der sieht sich weiter im Krisenmodus. von Susanne Memarnia

Auf den ersten Blick geht es nur um einen Einwohnerantrag auf Bezirksebene – auf den zweiten jedoch um eine Frage für die ganze Stadt: Wo und wie schaffen wir mehr Wohnraum für Geflüchtete und andere Wohnungslose?

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Wir haben es geschafft – Einwohnerantrag angenommen

wir haben gestern den BVV-Saal mal wieder gut mit Transparenten dekoriert und dann auf unseren Tagesordnungspunkt gewartet. Aber der kam nicht.
Die Annahme des Einwohnerantrags war nämlich schon am Tag zuvor im Ältestenrat beschlossen worden. So kam der Tagesordnungspunkt auf die Konsensliste, die ganz am Anfang der BVV von den Bezirksverordneten als Gesamtpaket bestätigt wurde. Da wir kommunalpolitische Neulinge sind, war uns nicht klar, was das heißt, wenn etwas auf ‚die Konsensliste‘ kommt. Ist das gut oder ist das schlecht? In der ersten Pause haben wir dann herausgefunden, dass es für uns positiv war. Die Mehrheit im Ältestenrat hat dafür gestimmt. Das hat uns dann sehr gefreut.

Positive Beschlussempfehlung aus den Ausschüssen – kommt alle zur BVV am 27.

Auf der BVV im September

Gestern hat der Sozialausschuss mit 4:2 Stimmen für unseren Einwohnerantrag gestimmt. Damit haben alle Ausschüsse für eine positive Beschlussempfehlung an die BVV gestimmt, bis auf den Umweltausschuss, von dem wir es am ehesten erwartet hätten.
Nun wird am 27. November – also nächste Woche Mittwoch – die BVV abschließend über die Annahme des Einwohnerantrags abstimmen.
Die BVV beginnt, wie immer, um 18 Uhr im BVV-Saal des Rathauses Kreuzberg in der Yorckstraße.
Wir freuen uns, wenn Ihr zahlreich mit Transparenten und Pappen kommt, um den Bezirksverordneten deutlich zu machen: Wir wollen auch von der BVV ein lautes JA zu unseren Forderungen: Bebauungsplan statt Sonderbaurecht, gutes Wohnen für Geflüchtete und Baumschutz

Der Drache und die Ulme – unser Anliegen kindgerecht

Unser Redebeitrag beim Laternenumzug:

Jetzt seid ihr ja schon ganz schön weit gelaufen – könnt ihr überhaupt noch? Ich mach’s auch nicht so lange, aber es ist ganz spannend, was hier um die Ecke gerade passiert: Vielleicht kennen ja einige von euch das Areal Ratiborstraße 14. Da ist es super! Da gibt es einen großen, coolen Spielplatz, daneben einen Biergarten, wo es auch Kaffee oder Limonade oder Pommes gibt, einen Wagenplatz, wo Leute im Bauwagen wohnen statt in einer Wohnung, ein paar Handwerksbetriebe und die Grünanlage am Ufer zum Spazierengehen, Grillen und Herumtoben. Was es hier noch nicht gibt, was aber toll wäre, sind Wohnungen für Geflüchtete. Die sollen jetzt aber auch noch kommen. Dafür will der Senat das Gelände Weiterlesen >

Der Kiezdrache erwacht! Widerständiger Laternenumzug gegen Verdrängung am 16.11.2019

Es ist schon fast eine Art widerständige Tradition geworden: Am Wochenende nach dem 11.11. ziehen Kreuzberger*innen mit jung und alt durch die Straßen und beleuchten eine Reihe von Orten, die gerade exemplarisch für das Verdrängungs-geschehen in der Stadt stehen. Dieses Mal geht es durch den Reichenberger Kiez. Wir werden als Nachbarschaftsinitiative Ratiborstraße und Umgebung auch einen Beitrag halten. Gemeinsam mit sozialen Einrichtungen und den Anti-Gentrifizierungsgruppen der Nachbarschaft leuchten und funkeln wir, und zusammen werden wir zum Kiezdrachen, der mit solidarischen Superkräften vor Verdrängung schützt und für gutes Wohnen für Geflüchtete kämpft! Start 17 Uhr am Heinrichplatz

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Bericht: Einwohnerantrag im Ausschuss für Soziales, Jobcenter und Gesundheit

Auch im Sozialausschuss haben wir noch mal Redebeitrag gehalten, der auf die Themen des Ausschusses zugeschnitten war. Der Einwohnerantrag wurde nur debattiert, nicht abgestimmt. Der Ausschuss ist federführend, das heißt, er entscheidet abschließend, nach Abgabe des Votums der anderen Ausschüsse. Das wird am 20. November sein. Wir haben Ähnliches vorgetragen, wie am Vortag, erweitert um ein sozialrechtliches Argument für den Bau von Sozialwohnungen statt einer weiteren Gemeinschaftsunterkunft:

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